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Meindrachen.de - der Drachenblog für Powerkites, Großdrachen und Drachenbau

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FAQ: Armageddon

Ausführungen und Modellangebot:

Die Prototypen der Armageddons sind mit verschiedenen Tüchern aufgebaut. Zum Einsatz kamen hier hauptsächlich Chikara und Bainbridge.
Für die Serie hat sich Chikara als das universellere Tuch erwiesen. Mit seiner hohen Belastbarkeit und geringen Dehnung setzt es die Aerodynamik der Armageddons auch bei böigen Windverhältnissen sehr gut in Flugleistung um. Dabei werden trotzdem noch die heftigsten Impulse so weit gedämpft, daß der Drachen jederzeit beherrschbar bleibt.
Daneben gibt es noch einige experimentelle Modelle der kleineren Baureihen, deren Segel aus laminierten Tüchern oder auch komplett aus Mylar genäht sind. Da diese Materialien im Verhältnnis sehr schwer sind und so gut wie keine Dehnung aufweisen, ist das Flugverhalten auch dementsprechend kritisch. Auch wenn sie optisch sehr ansprechend sind eignen sie sich nur in wenigen Situation mit stärkerem und vor allem sehr gleichmäßigem Wind zum Fliegen.

Der Armageddon wird bereits in der Serienausstattung mit sehr hochwertigen Stäben ausgerüstet. Bei vielen Größen kommt dabei gewickeltes SkyShark-Gestänge zum Einsatz, welches sich durch hohe Biegesteifigkeit und Bruchfestigkeit bei geringem Gewicht auszeichnet. Damit wurde jeweils die optimale Bestabung aus den Prototypen übernommen. Weitere Optimierungen sind daher mit vertretbarem Aufwand kaum noch möglich.
Die einzige Ausnahme stellt der Armageddon 165 dar. Neben der Standard-Bestabung kann er für den Gespannflug optimiert in einer verstärkten Gestänge-Ausstattung als 165 V geordert werden. Möchte man den Armageddon 165 als Einzeldrachen voll ausreizen, besteht die Möglichkeit die unteren Querspreize mit konischen gewickelten SkyShark 7 PT auszustatten. Dadurch erhält der Drachen eine größere Steifigkeit und kann noch ein wenig mehr Leistung bereitstellen.

Neben den derzeit angebotenen Größen des Armageddon gibt es noch weitere Ausführungen, die bereits als Prototypen existieren:

  • Nach unten hin ist das zum einen der Armageddon 145. Dieser wird voraussichtlich mittelfristig bei der Drachenschmiede aufgelegt werden und das reguläre Angebot entsprechend ergänzen.
  • Der Armageddon 115 ist hingegen wohl nur für absolute Speed- und Starkwindbegeisterte interessant. In Serie wird es ihn daher aller Wahrscheinlichkeit nach nicht geben. Bei entsprechender Nachfrage ist jedoch eine Sonderauflage dieser Größe denkbar.
  • Nach oben hin ist der Armageddon 455 der nächstgrößere Vertreter dieser Baureihe. Der Aufbau eines Drachens dieser Größe bei der Komplexität eines Armageddon stellt einen enormen Aufwand in der Produktion dar. Daher ist der Realisierungszeitraum für eine Serienproduktion unter anderem auch stark von der Auslastung der Produktionskapazitäten der DSB abhängig - geplant ist sie aber.
  • Der Armageddon 600 stellt derzeit den größten Vertreter der Baureihe dar. Auch wenn dieser sicherlich einiges Aufsehen erregt haben dürfte, wird es diese Größe aus verschiedenen Gründen nicht zu kaufen geben.


Einstellung und Optimierung:

Der Armageddon wird mit Powerlines durchaus noch einmal spürbar an Leistung zulegen. Jedoch ist der Einsatz wenn überhaupt nur bei wirklich gleichmäßem Wind empfehlenswert. Bei böigem Wind wird das Flugverhalten des Armageddon mit Powerlines sehr ruppig und schwer berechenbar werden. Daher wird der Armageddon von uns nur auf ausdrücklichen Wunsch hin und auch ausschließlich in Größen ab 223 mit Powerlines ausgerüstet.