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Meindrachen.de - der Drachenblog für Powerkites, Großdrachen und Drachenbau

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Maik

MaikMaik, in den gängigen Drachenforen auch als "Maich" bekannt, hatte seinen ersten intensiveren Kontakt mit Sportlenkdrachen im Frühjahr 2004. In einem Urlaub hatte ein Freund von ihm seine Drachentasche dabei und Maik war sofort vom Drachenfliegen begeistert.
Allerdings verging dann erst noch etwa ein Jahr, bis er sich seinen ersten eigenen Drachen kaufte. Darauf hin entwickelte sich  dann aber alles um so schneller und auch ein paar weitere Freunde wurden ebenfalls für das Drachenfliegen infiziert.

Schon von Beginn an kam das Verlangen auf „selbst ein wenig an den Drachen herum zu fummeln“ und es dauerte nicht mehr lange, bis eigens hierfür eine Nähmaschine angeschafft wurde. Bestehende Baupläne wurden in Drachen umgesetzt und das Mirage-Gespann aus der Drachentasche wurde um eine verkleinerte Ausführung ergänzt. Variationen und Skalierungen des SAS waren der nächste Schritt auf dem Weg zur ersten echten Eigenkonstruktion.

Neben den bis dahin gesammelten Flug- und Bauerfahrungen war das physikalisches Basiswissen aus dem Job eine wichtige Grundlage für die Erklärung der Kräfte- und Strömungsverhältnisse am Drachen. Auf dieser Basis entstand dann sein erster eigener Entwurf, der nur auf ein Ziel hin entwickelt wurde: Höchstmögliche Fluggeschwindigkeit!
Bei aller in das Projekt gesteckten Akribie hätte sich Maik jedoch nicht träumen lassen, daß der damals noch namenlose Speedkite so ein Erfolg werden sollte.
Bereits beim Testflug seines Prototypen am Strand vom Browersdam hörte er förmlich wie seinen Freunden sprichwörtlich die Kinnlade herunter klappte - und es waren erfahrende Drachenflieger die sich da um ihn herum ansammelten.
Auch Mark und Peter wurden seinerzeit Zeugen dieser beeindruckenden Flug-Premiere. Und in Anbetracht des bereits anvisierten Speed-Drachen-Wettbewerbes wurden umgehend mögliche Gegenmaßnahmen gegen Maiks "No-Name" diskutiert.
Nach weiteren Modifikationen, Tests und Optimierungen taufte Maik seinen Speedkite dann schließlich auf den Namen Trinity, unter dem er auch in den Drachenforen für einiges Aufsehen sorgte.
Ziel der Konstruktion war jedoch immer der 1. Deutsche Speedkiting-Contest. Auf diesem konnte sich Maik dann bei starker Konkurrenz einen heiß umkämpften und um so verdienteren ersten Platz in der Klasse 1 erfliegen. Damit stellte er das Potential seiner Trinity eindrucksvoll unter Beweis.

Um so erfreulicher ist es, daß Maik mit seiner Trinity bereits im Vorfeld für die Drachenschmiede Bretten gewonnen werden konnte.

Nach einer kleiner Pause wird derzeit an der 2m Version der Trinity gearbeitet. Und für den nächsten Wettbewerb darf man davon ausgehen, daß bis dahin auch ein neuer Speedkite-Entwurf von ihm vorgestellt werden wird. Es ist abzuwarten, ob er den großen Erfolg seines Erstentwurfes noch einmal übertreffen kann.