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| Segel: Verstärkungen |
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An bestimmten Stellen des Drachensegels reicht die Stabilität des Segelmaterials nicht aus um den dort auftretenden Belastungen durch Zugkräfte oder Scheuerwirkung Stand zu halten. Solche Spitzenbelastungen treten in der Regel an den Aufnahmen für Standoffs und Segellatten sowie in den Befestigungsbereichen der Schlaufen für die Segelabspannungen auf. Ebenso werden mit solchen Verstärkungsmaterialien die Taschen für die Leitkanten oder auch Kielstäbe und Segellatten gefertigt. Darüber hinaus ist es oftmals sinnvoll mit Hilfe großflächiger Verstärkungen das Segel in den Bereichen der Ausschnitte für die Verbinder zu stabilisieren.
Das am meisten verbreitete Verstärkungsmaterial ist Dacron. Dieses feste Gewebe ist üblicherweise als Streifenware in verschiedenen Breiten erhältlich. Auch wenn Dacron zumeist in schwarz angetroffen wird, gibt es dieses Material auch in dern verschiedendsten Farben.
Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Drachennase, da sie bei einem Absturz häufig besonders beansprucht wird. Als äußere Schicht wird insbesondere bei Powerkites oftmals Gurtband verwendet. Alternativ kommen auch Cordura oder Planenmaterialien zum Einsatz.
Verstärkungen sowie die Nase werden in der Regel mit doppelseitigem Klebeband fixiert und dann mit einem Geradstich vernäht. Bei Stabtaschen für Kiel oder insbesondere für die Leitkanten wird oftmals auch ein einfacher Zick-Zack-Stich verwendet. Dadurch wird der Nahtbereich zwar breiter, die Belastbarkeit quer zur Naht aber auch ein wenig größer. Nase und Ausschnitte werden mit Hilfe geeigneter Metallschablonen und -lineale heiß geschnitten. |





